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Osteopathie, eine gute Therapieform. Die Bezuschussung durch gesetzliche Krankenkassen kann unterm Strich teuer werden.
     
Es hat sich in den letzten Jahren eingebürgert, das 4-6 osteopatische Behandlungen als Grundlage für diese Therapieform veranschlagt werden. Das machen nicht alle Therapeuten so, aber es ist oft der Fall. Eine Behandlung kostet üblicherweise zwischen 80,00 € und 120,00 €. Manche gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen 2 bis 4 Behandlungen mit 40,00 € oder 50,00 €.  Die Bezuschussung verleitet schnell zu mehr Behandlungsterminen als nötig oder sinnvoll.

Geht man im Mittel bei 4-6 Behandlungen von 100,00 € pro Behandlung aus, so ergeben sich Behandlungskosten von 400,00-600,00 €. Im Mittel gibt es hierfür 120,00 € Zuschuss von den Krankenkassen. Es bleiben 280,00-480,00 € Eigenanteil.

Bei mir kosten ein bis zwei Behandlungen, die sich nicht auf Osteopathie beschränken müssen,  ohne Zuschuss 78,00 €/156,00 €, mit Zuschuss 38,00 €/76,00 € . Hierbei handelt es sich je nach Befund um Kombinationsbehandlungen aus Osteopathie, Chiropraktik, Dorntherapie, Trigger Point Massagen, Neuraltherapie.  Im Regelfall reicht ein Termin, um die Ursachen zu beheben.

Wenn nach der zweiten Behandlung keine deutliche Besserung der Beschwerden eintritt, dann sollte man die Therapie abbrechen bzw. überdenken/ändern, so handhabe ich es in meiner Praxis. Spätere Nachbehandlungen können immer nötig werden, die sind hier auch nicht gemeint, aber spätestens die zweite osteopathische Behandlung, sollte erstmal eine grundlegende Besserung zur Folge haben.

Manchmal fragen mich Patienten, ob Ihre Krankenkasse bei mir die osteopathische Behandlung bezuschusst. Das ist nicht immer der Fall, aber die Entscheidung wird dann gelegentlich von der Bezuschussung abhängig gemacht, um vermeintlich Kosten zu sparen.

Meiner Meinung nach bringt die Bezuschussung dieser Therapieform, durch gesetzliche Krankenkassen, selten einen finanziellen Vorteil, noch eine verbesserte Behandlungsoption. Es handelt sich um eine Marketingaktion der Krankenkassen um Kunden zu gewinnen, mehr nicht.

Eine Marketingaktion, die Glauben macht, Geld zu sparen, dem Patienten aber teuer zu stehen kommen kann. Mehr teure Behandlungstermine als nötig können vereinbart werden und Behandlungen ohne Therapieerfolg werden im Zweifel nach dem Prinzip Hoffnung fortgeführt, Die Krankenkasse bezahlt ja einen Teil, das möchte man zumindest ausschöpfen, das kann schnell eine Milchmädchenrechnung werden.

 

 

 

 

 

 

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